Skarrer's Blog

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Einmal Pause bitte! Januar 27, 2010

Filed under: Uncategorized — Sabine Karrer @ 9:51 pm

Entschleunigung… Einfach mal abschalten. Leichter gesagt als getan. Es fängt schon einmal damit an, dass ich mir für den einwöchigen Urlaub verdammt viel vorgenommen habe. Sechs dicke Bücher in sechs Tagen – wie realistisch ist das bitte? Letztlich lande ich dann doch wieder bei den beiden Romanen, die ich schon lange mal lesen wollte. Hätte ich auch beim Kofferpacken dran denken können…  Dahinter stehen aber eben ein einfacher Gedanke (wenn ich schon zuhause nicht dazu komme…) und eine äußerst schwierige Umsetzung (ich mag einfach net…).

Sind wir so sehr in unserem Alltag verwurzelt, dass es uns oft so schwer fällt, daraus auszubrechen? Fällt uns erst auf, dass wir etwas ändern müssen, wenn wir kurz davor stehen, zusammenzubrechen? Ob Spitzenmanager oder Billa-Verkäuferin – wir haben ja doch nur das eine Leben (etwas anderes konnte zumindest noch nie bewiesen werden). Wir sollten einfach einmal Pause machen. Das ist etwas, das nur wir in der Hand haben. Also gehen wir es an! Zurück mit den dicken Wälzern nach Wien und in den letzten Urlaubstagen nur noch die beiden fertig lesen, die ICH lesen möchte. So wie es eh gekommen wäre, nur bewusst und ohne schlechtes Gewissen.

(Ich nehme es mir jedenfalls einmal vor… ;))

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Männer (mag man eben?) Januar 7, 2010

Filed under: Prinzen (oder so) — Sabine Karrer @ 9:12 pm

Männer mag man eben? Ja warum eigentlich? Männer, nichts gegen euch, nicht um zu pauschalisieren, aber viele von uns haben doch schon folgende Erfahrungen gemacht: Typ 1: Mann ist nett zu Frau, Mann umgarnt Frau, Mann macht Komplimente, Mann hört zu. Mann bekommt Frau ins Bett oder Frau entpuppt sich schon vorher als zu starrköpfig und eigensinnig (intelligent, wissend was sie will, hinterfragend, kommunizierend, stark). Wieder nichts, macht nichts, andere Mütter haben auch hübsche Söhne. Aber es wird doch nie wirklich besser… Frau landet vermutlich früher oder später bei Typ 2: Mann bekommt Frau, beide sind verliebt (wow echt, das gibt es noch), Mann bringt Blumen mit nachhause, Mann hört zu, Mann bringt keine Blumen mehr nachhause und hört nicht mehr zu (klar, er hat die Frau ja schon). Naja, eine Beziehung braucht Frau jetzt eh länger nicht mehr, wenden wir uns wieder Typ 1 zu. Und dann gibt es noch den Kumpel-Typ, Typ 3. Der, der eigentlich immer Zeit für uns hat, wenn wir uns wieder wegen Typ 1 und/oder Typ 2 ausheulen wollen. Der, der zwar keine Blumen mitbringt, dafür aber zwei Ohren zum Zuhören und zwei Augen, um uns zu sagen, dass wir wirklich gut ausschauen, wenn wir selbst nicht daran glauben. Bei Typ 3 fragen wir uns manchmal, ob er was von uns wollen könnte. Warum ein Mann „einfach so“ mit einer Frau befreundet sein will. Einfach so, ohne Hintergedanken? Können wir kaum glauben, aber wir genießen es, dass jemand da ist, der uns zuhört. Der uns erklärt, wie Typ 1 und Typ 2 ticken. Bis wir wieder einen von der Sorte kennenlernen, dann rückt Typ 3 ein bisschen in den Hintergrund. Ist ja nicht böse gemeint, aber er würde es doch genauso machen, nicht? Am Ende landen wir doch wieder bei den besten Freundinnen, die wir abendfüllend mit traurigen Geschichten über Typ 1 bis 3 volllabern. Wir lange die das aushalten ist fraglich… Und dann beginnt alles wieder von vorne. Männer, man mag sie eben, mögen sie noch so fremde Wesen sein.

 

Mal ein neuer Vorsatz Januar 2, 2010

Filed under: Uncategorized — Sabine Karrer @ 11:45 pm

Mein Leben ist total langweilig. Auch ohne gute Vorsätze. Wem fehlt nicht manchmal der gewisse Kick? Eine liebe Freundin hat unlängst zu mir gesagt, „Sabine, sei froh dass es bei dir ein bisschen ruhiger zugeht, das ganze Auf und Ab ist auch nicht unbedingt das Wahre.“ Wahrscheinlich hat sie recht. Aber wenn es nicht passiert, dann kann man es auch nicht beurteilen. Man will doch im Leben immer das, was man nicht hat: Eine super Löwenmähne, mehr Coolness, den tollsten Job der Welt, den Traumpartner. Aber ehrlich, sind wir mal ganz realistisch: Irgendwann ist man so weit, dass man lieber das geringere Übel wählen würde als auch nur annähernd das, was man wirklich will. Weil man nicht mehr darauf hofft, dass es eintritt. Sich mit dem zufrieden gibt, was man hat. Sei es noch so wenig. Und so weit soll es doch nun echt nicht kommen, oder?

Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich in drei Monaten dreißig werde. Für mich eigentlich kein Grund, um in Depressionen zu verfallen. Ich freu mich schon seit mindestens einem halben Jahr auf die Party, von der ich bisher nur weiß, wann sie sein wird und dass ich alle lieben Menschen in meinem Leben dabei haben will. Ich war nie der Typ, der heraus posaunt hat, dass ich mit 30 verheiratet sein, zwei entzückende Kinder und einen Hund haben will. Nicht dass ich was dagegen hätte, aber sowas kann man nun mal nicht am Alter festmachen. Also alles kein Grund zur Panik. Aber es fehlt etwas – und ich kann nicht wirklich sagen, was es ist. Vielleicht muss einfach eine Veränderung her. Welchen Ausmaßes die sein wird, werden wir dann hoffentlich 2010 sehen. So viel kann ich mir vornehmen…

 

Die neue Art des Journalismus?

Filed under: Uncategorized — Sabine Karrer @ 11:43 pm

Wenn Journalismus sich nicht mehr mit Qualität vereinbaren lässt, dann wird es gefährlich. Wir fordern (berechtigt) mehr Bildung für das Land, aber so lange solche Artikel veröffentlicht werden, brauchen wir uns darum keine Sorgen zu machen. Dann ist es vermutlich sowieso hoffnungslos, quasi „End of Days“…

aus: Kronenzeitung, 1.1.2010

aus: Kronenzeitung, 1.1.2010